Tägliche Neuigkeiten zu städtischen Themen.

Brooklyn nach „Sandy“: Die Bibliothek im Garten (nzz.ch, Andrea Köhler)
„Red Hook im Süden Brooklyns wurde vom Wirbelsturm ‚Sandy‘ besonders getroffen. Die Halbinsel ist der Standort finsterer Sozialbauten – und zugleich typisch für das junge, unkonventionelle Amerika.“

„Städtebau für Mussolini“: Der Terror in modernen Formen (zeit.de, Robert Kaltenbrunner)
„Zu behaupten, die Archäologie sei so zum eigentlichen Stadtplaner geworden, wäre freilich zu kurz gegriffen. Der forcierte Umbau Roms war nur eine Facette in den Unternehmungen des Duce. Um zu verstehen, was den italienischen Faschismus im Kern ausmacht, muss man seine räumlichen und planerischen Leitbilder analysieren – zumal sie stets auch die propagandistische Aufwertung des Regimes implizierten.“

Architekt Franzke zu neuer Immobiliennutzung: „Das ist der neue Trend“ (fr-online.de, Jutta Ochs)
„Der Trend ist jetzt in den Anfängen, wird sich aber verstärken. Unternehmen, die bislang fast ausschließlich mit Bürobauten zu tun hatten, ich nenne hier als Beispiele mal Hochtief oder Groß und Partner, befassen sich jetzt mit der Umwandlung von Büro- zu Wohnraum.“

Stadtentwicklung: Es wird eng in Berlin (tagesspiegel.de, Stefan Jacobs)
„Da sich die Häuser nicht auseinander schieben lassen, wird zentimeterweise um den Straßenraum gefeilscht. Ein Stadtspaziergang mit gezücktem Zollstock entlarvt manchen Murks. So sind selbst am enorm frequentierten Potsdamer Platz die nachwendischen Radwege auf den ebenfalls arg knapp geratenen Gehwegen inklusive Seitenlinie nur 1,47 Meter breit, obwohl die StVO-Vorschrift 1,50 Meter als Minimum verlangt und „möglichst 2,0 Meter“ fordert.“

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