Tägliche Neuigkeiten zu städtischen Themen.

Alte wohnen besser: 50plus als Zielgruppe der Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklung (innovations-report.de, Roland Hahn)
„Doch alt ist nicht gleich alt – zu schnell wird die ältere Generation „über einen Kamm geschoren“. Die Älteren sind keine homogene Gruppe, haben dementsprechend auch unterschiedliche Wohnwünsche. Wohnungsunternehmen müssen sich auf diese verschiedenen Bedürfnisse älterer Menschen einstellen, um sie als Mieter halten oder als zukünftige Bewohner gewinnen zu können. Bisherige Systematisierungsansätze und Erhebungen greifen diese Unterschiede kaum auf.“

Wenn Mieter zu Melkkühen der Nation werden (welt.de, Caroline Stern)
“ Er bohrte furchtlos nach, stellte an den Pranger und diskutierte über ein Gesetz des BGHs, das geradezu an einen „Aufruf zum Betrug“ grenze. Dieses erlaubt Vermietern und Verwaltern eine Quadratmeter-Abweichung von zehn Prozent. Ein weit verbreiteter Trick, denn erst wenn diese überschritten wird, erhält der Mieter eine Entschädigung. Die anfallenden Nebenkosten auf die nicht vorhandenen Quadratmeter muss der Mieter natürlich ebenfalls zahlen“

Architektur in Russland: Das Wort „Budget“ ist tabu (russland-heute.de, Anatoli Below im Gespräch mit Anton Mossin)
„Setzt man sich hin und beginnt wie ein Deutscher die genauen technischen Vorgaben zu erfassen, versteht der russische Auftraggeber oft nur Bahnhof. Die häufigste Reaktion in derartigen Fällen lautet: ‚Woher soll ich wissen, was ich da alles brauche?! Du bist doch der Architekt, sag du es mir!'“

Urbane Künste Ruhr: Stadt neu denken (labkultur.tv, Delia Bösch)
„Unser Ziel ist es, das urbane Lebensgefühl der Kulturmetropole Ruhr über die Mittel der Kunst erfahrbar zu machen. Mir ist wichtig, gemeinsam mit Protagonisten in der Region neue Projekte anzugehen in dem Sinne, Verantwortung und auch privates Engagement für die Stadt zu stärken und Städte im öffentlichen Raum insgesamt lebenswerter zu machen.“

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