Tägliche Neuigkeiten zu städtischen Themen.

Mit dem Rad durch offene Türen (zeit.de, Jane Pirone)
„Vielleicht renne ich also offene Türen ein und das Fahrrad hat schon längst gewonnen. Doch das glaube ich nicht. Noch immer ist es für die meisten Menschen eher ein Fitnessgerät – oder eine Art Spielzeug oder Hobby, das man am Wochenende rausholt, um mit den Kindern einen Ausflug zu machen. Aber wie können wir es schaffen, dass nicht nur ein paar Hartgesottene tagein tagaus mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln? Wie können wir erreichen, dass das Fahrrad das wichtigste Element unserer Mobilität wird?“

Erfahrungsaustausch: Wie bauen andere Städte?Erfahrungsaustausch: Wie bauen andere Städte? (swp.de, Jürgen Buchta)
„‚In der ersten Phase sind fünf Partner aus verschiedenen Ländern beteiligt.‘ Sie schaffen die Basis, auf der gearbeitet werden soll, und entwickeln die Fragen, für die gemeinsame Antworten gesucht werden. ‚In der nächsten Phase, die allerdings erst noch Ende dieses Jahres von der EU genehmigt werden muss, wird das Projekt auf maximal zwölf Partner ausgeweitet‘, berichtet Hemminger weiter.“

„Social Design“: Studieren mit urbaner Wirkkraft (diepresse.com, Norbert Philipp)
„Die Wirkkraft sieht man allerorts. Nehmen Sie nur den New Yorker Meat Packing District, eine heruntergekommene Gegend, die Galerien und Künstler als urbane Pioniere aufgewertet haben. Bis sie selbst wieder weitergezogen sind. Da sieht man, dass Stadtentwicklung mithilfe der Kunst gemacht wird. Das Problem ist nur, dass sie nicht als strategisches Mittel eingesetzt wird. Außer von der Immobilienwirtschaft. Schauen Sie: Früher stand das, was heute bei uns in den Museen steht, an öffentlichen Orten.“

Die SchlimmCity Mülheim an der Ruhr (labkultur.tv, Boris Alexander Knop)
„SchlimmCity Initiator Holger Bergmann führt den umfassenden Strukturwandel, der in Mülheim gerade vollzogen wird, konstruktiv kritisch vor Augen. Das Projekt selbst ist ein Beispiel für einen guten Wechselprozess. „In den sozialen und kulturellen Bestand der Menschen investieren. Ökonomie anders denken.““

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