In dem künstlerisch-dokumentarischen Projekt »Hotel Eden« untersucht der Fotograf Thomas Bocian einen außergewöhnlichen Ort im Zentrum der Stadt Bochum. Entstanden ist eine mehrteilige Arbeit, die ein sehr sachliches und zugleich sinnliches Porträt dieses Ortes zeichnet.
Die Fotografien von Anastasia Hermann zeigen Alltagsarchitekturen jenseits von Funktion und Kontext. Im Fokus steht nicht das Objekt, nicht das Gebäude als solches, sondern das Zusammenspiel von Licht und Form. Dieses wird durch die bewusste Reduktion und Komposition der Bildelemente sichtbar.
Nicht nur Städte verändern sich, sondern auch unsere Wahrnehmung von ihnen. Das Bild einer Stadt hängt stark von der eigenen Sichtweise ab. Andere Perspektiven ergeben auch andere Stadtbilder.
Kunst und Kultur sind in vielfacher Weise zu entscheidenden Motoren innovativer und erfolgreicher Stadtgestaltung und -planung geworden, ohne die sich die Metropolen der Welt nicht mehr behaupten können.
Das direkte Aufeinandertreffen von privatem und öffentlichem Leben gilt als ein wichtiger Aspekt von Urbanität. Städtische Cafés und Restaurants bilden dafür besonders interessante Räume. Sie sind Orte einer extremen Exponiertheit und vertrauter Intimität zugleich.
Am Donnerstag, den 21. Februar, präsentiert sich Stadtaspekte bei Pro qm, der thematischen Buchhandlung zu Stadt, Politik, Pop, Ökonomiekritik, Architektur, Design, Kunst & Theorie in Berlin.
Die Zukunft ist im 21. Jahrhundert ungewisser denn je – Traditionslinien brechen, Gewohnheiten und Gewissheiten haben immer kürzere Halbwertszeiten, was heute als sicher gilt kann morgen schon überholt sein.